Es wird wieder nass draußen und wer jetzt noch keine Regenkleidung hat, der sollte sich so langsam aufmachen, um welche zu kaufen. Die Wahl fällt dabei schwer, denn es gibt sowohl eine Vielzahl an Modellen als auch an Materialien. Ob einfaches Regencape oder aufwendig verarbeitete Outdoor-Jacke mit Hightech-Materialien, oft entscheidet neben der Funktion auch der ganz persönliche Geschmack.
Wer sich eher schick und edel kleidet, dem wird mit einem bunten PVC-Poncho nicht geholfen sein. Der Radfahrer, der nur die paar Meter auf dem Weg zur Arbeit trocken bleiben möchte, wird sich dagegen über das praktische und klein verpackbare Kleidungsstück freuen und nicht so viel Wert auf die Optik legen. Bei längeren Strecken wird es dann doch eher die Funktionskleidung, die es durchaus, Jacke wie Hose, auch in dezenteren Designs gibt und die sich so auch über dem Business-Outfit oder der Freizeit-Kluft tragen lässt. Vorteil ist neben der Wasserdichtigkeit auch die Atmungsaktivität, die verhindert, dass man allzu sehr unter der Jacke ins Schwitzen gerät. Wer nun aber bevorzugt Westernkleidung trägt und sie zu seinem Stil zählt, wird weder mit den bunten noch mit den seriösen Modellen etwas anfangen können und sich eher nach einer guten Wachsjacke umsehen. Die klassischen englischen Wachsjacken gibt es auch in Geschäften für Westernkleidung mit passendem Wachshut oder gleich als Cowboyversion in Form des langen Mantels des australischen Herstellers Driz-a-Bone, zu Deutsch “Trocken wie ein Knochen”.
Wer weder zu Pferd noch zu Fahrrad unterwegs ist, sondern zu Fuß geht, wird auf modische und bequeme Kleidung Wert legen, die einen auf den Wegen zwischen Haus und Büro, zum Supermarkt oder zwischen den Umstiegen von einem ins andere öffentliche Verkehrsmittel trocken hält. Da bietet sich dann schon noch die einfache dünne PVC-Jacke an, die es in allen Farben und für kleines Geld gibt. Da die Outdoor-Branche in letzter Zeit regelrecht in Mode geraten ist, verkaufen die Hersteller auch für diese Zielgruppe viele Jacken und Mäntel, die außer für die alltäglichen Wege, glatt auch für eine Expedition geeignet wären. Dabei gibt es aber zunehmend Zugeständnisse in der Konstruktion der Modelle auf modischer Seite und auch die Schnitte und Materialien zeigen deutlich mehr Vielfalt.
Ein Klassiker ist und bleibt der gute alte Regenschirm, der auf kurzen Strecken und vorausgesetzt, dass nicht zu viel Wind herrscht, auch noch gut und gerne trocken hält. Zudem bietet er die mit Abstand frisurenfreundlichste Variante des Regenschutzes, denn keine Kapuze kann die formvolle Haarpracht zerdrücken.